Drei Wochen USA für den deutschen Schießsport

Folgende Pressenotiz ist an MDR aktuell und an die Mitteldeutsche Zeitung gegangen:


Im Januar diesen Jahres war im Schützenverein Hausneindorf die Freude groß, weil das Vereinsmitglied Frank Liebegott in die deutsche Nationalmannschaft für dynamisches Pistolenschießen berufen wurde. Eine Mannschaft besteht aus acht Schützen, die in vier Disziplinen antreten.

Im Mai diesen Jahres ging es dann schon für drei Wochen in die USA. Am 5. Mai erfolgte die Anreise über New York und St. Louis nach Columbia (Missouri). Zunächst hieß es erst einmal: Training, Training, Training. Von 10:00 bis 20:00 Uhr wurde an Feinheiten gearbeitet. Als erste Etappe stand dann am 17. Mai die Teilnahme am Flagler Cup in Kansas City mit ca. 100 Teilnehmern auf dem Programm (http://www.pioneergunclub.org/shooting-sports/special-events/). Diesen gewann Frank Liebegott souverän. Das erste Hauptereignis aber war die Teilnahme an der Weltmeisterschaft am 19. und 20. Mai: WAPC (World Action Pistol Championship: http://competitions.nra.org/world-action-pistol-championship/world-action-pistol-championship.aspx). Hier begann die Unglückssträhne und sollte Frank Liebegott nicht mehr verlassen: Gleich am ersten Tag ging seine Waffe kaputt, so dass er nicht mehr die Chance hatte, einen der begehrten ersten Plätze zu erkämpfen.

Ähnlich lief es beim zweiten Hauptereignis des Amerikaaufenthaltes, der Teilnahme am Bianchi Cup, der vom 23. bis 25. Mai ausgetragen wurde. Der Bianchi Cup wird seit 1979 durchgeführt. 1984 wurde er in die NRA (National Rifle Association) aufgenommen, die fortan die Wettkämpfe organisierte. Ca. 200 Pistolenschützen aus der ganzen Welt messen sich hier im Wettkampf. Und wieder Pech für Frank Liebegott: Gleich am ersten Tag gab es eine Munitionsstörung mit der Ersatzwaffe und wieder waren alle Chancen dahin. Nach der Rückkehr nach Deutschland am 28. Mai fiel die Bilanz also durchaus gemischt aus. Immerhin ein Sieg in Kansas City und dann viel Pech. Trotzdem: die Berufung in die Nationalmannschaft und die Teilnahme an diesen renommierten Wettbewerben kann sich sehen lassen. Der Quedlinburger Frank Liebegott gibt aber nicht auf: in zwei Jahren will er wieder über den großen Teich und dann erfolgreicher sein.

Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.